Regelungskonfiguration bei der Installation von Wärmepumpen

Die Regelungskonfiguration ist jener Schritt bei der Installation einer Wärmepumpe, bei dem das System intelligent, effizient und gebäudespezifisch wird. Sie verbindet die Regelungseinheit der Wärmepumpe mit den tatsächlichen Bedingungen vor Ort – etwa mit der Außentemperatur, dem Heizbedarf, der Warmwassernutzung, dem Pufferspeicher, Smart-Grid-Signalen und den Komfortanforderungen der Nutzerinnen und Nutzer.

Ist die Regelung richtig konfiguriert, steuert sie Vorlauftemperaturen, Heizkurven, Verdichtermodulation, Warmwasserprioritäten, Zonenregelung und Sicherheitsgrenzen so, dass die Wärmepumpe mit hoher saisonaler Effizienz arbeiten kann, anstatt lediglich auf Werkseinstellungen zu laufen. Bei iDM-Wärmepumpensystemen ist die Regelungskonfiguration daher nicht nur eine technische Einstellarbeit. Sie bildet die Grundlage für zuverlässigen Komfort, geringeren Stromverbrauch, Förderfähigkeit und langfristige Anlagenleistung in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

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Thomas Pletzer
Matthias Steiner
Christian Hutter
Adrian Egger
EXPERTEN-BERATUNG
Über 50 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpen

Was bedeutet Regelungskonfiguration bei der Installation einer Wärmepumpe?

Unter Regelungskonfiguration versteht man das Programmieren und Kalibrieren der Regelungseinheit einer Wärmepumpe auf die konkreten Bedingungen eines Gebäudes, des Heizsystems und der Energieversorgung. Sie legt fest, wie die Wärmepumpe unter realen Betriebsbedingungen startet, arbeitet, moduliert und wieder abschaltet.

Die Regelungseinheit ist gewissermaßen das operative Gehirn der Wärmepumpenanlage. Sie liest Sensordaten aus, verarbeitet Betriebszustände und führt Befehle aus, die Heizleistung, Warmwasserbereitung und Energieverbrauch steuern. Ohne korrekte Regelungskonfiguration kann selbst eine technisch einwandfrei installierte Wärmepumpe ihre angegebene Effizienz nicht erreichen.

Die Regelungskonfiguration ist kein einmaliger Einschaltvorgang. Sie ist ein strukturierter Prozess der Inbetriebnahme und Optimierung. Sie bestimmt die langfristige saisonale Leistungszahl der gesamten Wärmepumpenanlage, also die Jahresarbeitszahl beziehungsweise den SPF.

Kernzweck: Die Regelungskonfiguration stimmt das Verhalten der Wärmepumpe auf den Gebäudebedarf, die klimatischen Bedingungen und die Anforderungen des Stromnetzes ab. Dadurch wird aus einer mechanisch installierten Anlage ein optimiertes, energieeffizientes Heizsystem.

Warum eine Regelungskonfiguration erforderlich ist

Eine Wärmepumpe arbeitet unter sehr unterschiedlichen Außentemperaturen, Lastzuständen und Nutzeranforderungen. Eine fixe, nicht konfigurierte Regelung kann sich diesen Schwankungen nicht anpassen. Die Folgen sind Energieverluste, Komfortprobleme und ein beschleunigter Verschleiß von Komponenten.

Die wichtigsten Probleme, die durch eine korrekte Regelungskonfiguration gelöst werden:

  • Überschwingen und Takten: Die Wärmepumpe schaltet zu häufig ein und aus. Das reduziert den COP und belastet den Verdichter.
  • Falsche Vorlauftemperatur: Eine falsch eingestellte Heizkurve liefert zu viel oder zu wenig Wärme. Das führt zu Komforteinbußen und Energieverlusten.
  • Konflikte bei der Warmwasserbereitung: Warmwasserbereitung und Raumheizung sind nicht richtig priorisiert. Dadurch kann es zu Temperaturabfällen oder Überhitzung kommen.
  • Ineffiziente Netznutzung: Ohne Smart-Grid- beziehungsweise SG-Ready-Konfiguration reagiert die Wärmepumpe nicht auf Niedertarife, variable Strompreise oder verfügbare erneuerbare Energie.
  • Sensorfehler: Nicht konfigurierte oder falsch zugeordnete Sensoren liefern fehlerhafte Eingangsdaten. Dadurch trifft die Regelung falsche Betriebsentscheidungen.

Europäische Energiestandards unterstreichen diese Anforderung. Die EU-Gebäuderichtlinie EPBD, das Gebäudeenergiegesetz sowie die ErP-Richtlinie (EU 2013/813/EU) verlangen, dass Wärmepumpensysteme definierte saisonale Effizienzgrenzwerte erfüllen. Eine korrekte Regelungskonfiguration ist Voraussetzung dafür, dass diese Werte nicht nur am Papier, sondern auch im realen Betrieb erreicht werden.

In Österreich legen die OIB-Richtlinie 6 für Energieeinsparung und Wärmeschutz sowie die Vorgaben des österreichischen Wärmepumpenverbands fest, dass Wärmepumpenregelungen fachgerecht in Betrieb genommen werden müssen, um Energieausweise und Förderprogramme wie „Raus aus Öl und Gas“ zu unterstützen.

Wichtige Funktionen der Wärmepumpen-Regelungskonfiguration

Die Regelungskonfiguration umfasst mehrere Funktionsbereiche innerhalb der Wärmepumpenregelung. Jeder Bereich hat einen bestimmten Zweck, eine definierte Konfigurationsmethode und messbare Auswirkungen auf die Anlagenleistung.

Heizkurveneinstellung

Definition: Die Heizkurve beschreibt den mathematischen Zusammenhang zwischen Außentemperatur und Soll-Vorlauftemperatur. Sie legt fest, wie stark die Vorlauftemperatur ansteigt, wenn die Außentemperatur sinkt.

Zweck: Die Heizkurve sorgt dafür, dass die Wärmepumpe bei jeder Außentemperatur genau jene Wärmemenge bereitstellt, die das Gebäude benötigt – nicht mehr und nicht weniger.

Vorteile:

  • Vermeidet Überheizung bei mildem Wetter
  • Verhindert Unterversorgung bei kalten Außentemperaturen
  • Maximiert den COP, weil die niedrigstmögliche wirksame Vorlauftemperatur gehalten wird

Praktische Anwendung:

Die Heizkurve wird über zwei Parameter definiert: die Steilheit und die Parallelverschiebung. Für ein Niedertemperatur-Heizkörpersystem ist typischerweise eine Steilheit von 0,5 bis 0,8 geeignet. Für eine Fußbodenheizung liegt der übliche Bereich bei 0,3 bis 0,5.

Parameter Definition Typischer Bereich
Steilheit Anstieg der Vorlauftemperatur je °C Abfall der Außentemperatur 0,3 – 1,5
Parallelverschiebung Hebt oder senkt die gesamte Kurve, ohne die Steilheit zu verändern –5 bis +5 K
Auslegungs-Vorlauftemperatur Maximale Vorlauftemperatur bei Auslegungs-Außentemperatur 35 °C – 55 °C
Auslegungs-Außentemperatur Kälteste zu erwartende Außentemperatur je nach Region –10 °C bis –20 °C

Die Auslegungs-Außentemperatur ist standortabhängig. Für Wien beträgt sie gemäß ÖNORM EN 12831 –13 °C. Für München beträgt sie gemäß DIN EN 12831 –12 °C. Für Zürich beträgt sie gemäß SIA 384.201 –10 °C. iDM-Wärmepumpenregelungen sind mit regionalen Standardwerten vorkonfiguriert, die jedoch für jeden Standort überprüft und angepasst werden müssen.

Witterungsgeführte Regelung

Definition: Die witterungsgeführte Regelung passt den Sollwert der Vorlauftemperatur laufend an die aktuell gemessene Außentemperatur an.

Zweck: Sie verhindert, dass die Anlage bei milden Außentemperaturen mit unnötig hoher Vorlauftemperatur läuft. Dadurch sinkt der Energieverbrauch besonders in Übergangszeiten und während Teillastphasen.

Vorteile:

  • Reduziert den jährlichen Stromverbrauch der Wärmepumpe im Vergleich zu einer fixen Sollwertregelung um 10 bis 20 %
  • Verlängert die Laufzeiten des Verdichters in niedrigen, effizienten Lastbereichen
  • Verringert thermische Belastungen an Wärmeabgabesystemen und Rohrleitungen

Praktische Anwendung:

Der Außentemperaturfühler muss an einer nordseitigen, beschatteten Wand montiert werden. Er darf nicht durch direkte Sonneneinstrahlung, Bodenabstrahlung oder Abluft beeinflusst werden. Die iDM Navigator 2.0 Regelung verarbeitet die Außentemperaturwerte alle 60 Sekunden und berechnet den Sollwert der Vorlauftemperatur dynamisch neu.

Management von Vorlauf- und Rücklauftemperatur

Definition: Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das von der Wärmepumpe zu den Wärmeabgabesystemen strömt. Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das aus dem Heizkreis zur Wärmepumpe zurückfließt.

Zweck: Die Spreizung zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur, also ΔT, bestimmt die Wärmeübertragungsrate. Ein korrekt eingestelltes ΔT sorgt für effiziente Wärmeverteilung und verhindert Verdichtertakten bei niedriger Last.

Vorteile:

  • Optimiert die Wärmeübertragung über alle Wärmeabgabesysteme hinweg
  • Verhindert Überhitzung des Verflüssigers und Hochdruckstörungen
  • Unterstützt die vom Hersteller vorgegebenen Mindestvolumenströme

Konfigurationsschritte:

  1. Mindest- und Maximalgrenzen der Vorlauftemperatur einstellen
  2. Auslegungs-ΔT definieren, typischerweise 5 K bei Fußbodenheizung und 10 K bei Heizkörpern
  3. Volumenstrom über die Einstellungen der drehzahlgeregelten Pumpe konfigurieren
  4. Kalibrierung des Rücklauftemperaturfühlers mit einem kalibrierten Referenzthermometer überprüfen

Warmwasserbereitung

Definition: Die Warmwasserkonfiguration legt Betriebszeiten, Zieltemperaturen und Prioritätsregeln für die Warmwasserbereitung innerhalb des Wärmepumpensystems fest.

Zweck: Sie stellt sicher, dass Warmwasser zur richtigen Zeit und mit der richtigen Temperatur verfügbar ist, ohne den Heizkomfort oder die Energieeffizienz der Raumheizung zu beeinträchtigen.

Vorteile:

  • Reduziert Bereitschaftsverluste durch intelligente Zeitprogramme
  • Beugt Legionellenwachstum durch thermische Desinfektionszyklen vor
  • Minimiert Lastspitzenkonflikte zwischen Warmwasserbereitung und Raumheizung

Wichtige Konfigurationsparameter:

  • Warmwasser-Solltemperatur: 45 °C bis 55 °C für Standardbetrieb; 60 °C für thermische Desinfektion
  • Warmwasser-Betriebszeit: Zeitfenster entsprechend dem Nutzungsprofil, etwa 05:00–07:00 Uhr und 17:00–20:00 Uhr
  • Warmwasserpriorität: Legt fest, ob Warmwasser oder Raumheizung Vorrang hat, wenn beide gleichzeitig angefordert werden
  • Thermische Desinfektion beziehungsweise Legionellenschutzschaltung: Wöchentlicher Zyklus, bei dem der Warmwasserspeicher gemäß DVGW W 551 in Deutschland und ÖNORM B 5019 in Österreich auf mindestens 60 °C erwärmt wird
  • Speicherhysterese: Temperaturband, innerhalb dessen der Speicher nachgeladen wird, typischerweise 3 bis 5 K unter dem Sollwert

Rechtlicher Hinweis: Gemäß EU-Trinkwasserrichtlinie (2020/2184) und den nationalen Umsetzungsbestimmungen müssen Warmwassersysteme in Gebäuden mit zentraler Wärmeerzeugung Maßnahmen zum Legionellenschutz enthalten. Die Konfiguration der thermischen Desinfektion ist daher keine optionale Komforteinstellung, sondern eine Anforderung zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

Pufferspeicher-Regelung

Definition: Die Pufferspeicher-Konfiguration legt fest, wie die Wärmepumpe einen hydraulischen Pufferspeicher lädt, hält und entlädt. Der Pufferspeicher entkoppelt die Wärmeerzeugung von der Wärmeverteilung.

Zweck: Er verlängert die Mindestlaufzeiten der Wärmepumpe, reduziert die Startfrequenz des Verdichters und speichert Wärmeenergie für Lastspitzen.

Vorteile:

  • Schützt den Verdichter, indem Starts verhindert werden, die kürzer als die Mindestlaufzeit sind, typischerweise 10 bis 15 Minuten
  • Ermöglicht das Laden zu Niedertarifzeiten, etwa im Nachtstrombetrieb
  • Stabilisiert die Hydraulik bei Mehrzonenanlagen

Konfigurationsparameter:

Parameter Funktion Typischer Wert
Sollwert oberer Puffersensor Stoppt die Wärmepumpe, wenn der Wert erreicht ist Vorlauftemperatur + 3–5 K
Sollwert unterer Puffersensor Startet die Wärmepumpe, wenn der Wert erreicht ist Vorlauftemperatur – 3–5 K
Mindestlaufzeit Verhindert Verdichtertakten 10–15 min
Mindeststillstandszeit Verhindert rasches Wiedereinschalten nach dem Abschalten 3–5 min
Puffervolumen Muss zur berechneten Mindestlaufzeit passen ≥ 5 Liter je kW Heizleistung

Modulation und Leistungsregelung

Definition: Die Leistungsregelung legt fest, wie der Verdichter seine Leistung an den aktuellen Heizbedarf anpasst. Bei invertergeregelten Wärmepumpen bedeutet das die Konfiguration des Betriebsbereichs und des Modulationsverhaltens des drehzahlgeregelten Verdichters.

Zweck: Die Leistung der Wärmepumpe wird an die tatsächliche Last angepasst. Dadurch werden Energieverschwendung bei geringem Bedarf und Komforteinbußen bei Spitzenlast vermieden.

Vorteile:

  • Verbessert die saisonale Leistungszahl, da bei mildem Wetter mit niedrigeren Frequenzen gearbeitet wird
  • Reduziert die Geräuschentwicklung im Teillastbetrieb
  • Verringert thermische Wechselbelastungen an den Komponenten des Kältekreises

Praktische Anwendung:

Bei iDM-Inverter-Wärmepumpen müssen minimale und maximale Verdichterfrequenz innerhalb des vom Hersteller freigegebenen Betriebsfensters eingestellt werden. Wird die Mindestfrequenz zu niedrig angesetzt, kann der Kältemittelstrom instabil werden. Wird die Maximalfrequenz bei niedrigen Außentemperaturen zu hoch angesetzt, kann es zu Hochdruckstörungen kommen. Die iDM Navigator 2.0 Regelung begrenzt die Frequenz automatisch auf Basis der Außentemperatur anhand einer vorprogrammierten Betriebskennfeld-Logik.

SG-Ready-Konfiguration

Definition: SG Ready, also Smart Grid Ready, ist eine standardisierte Vier-Zustands-Schnittstelle des deutschen Bundesverbands Wärmepumpe. Sie ermöglicht es einer Wärmepumpe, Betriebszustandsbefehle von einem externen Energiemanagementsystem, Netzbetreiber oder Smart Meter zu empfangen.

Zweck: Die Wärmepumpe kann Strom dann verbrauchen, wenn er günstig, erneuerbar oder im Überschuss vorhanden ist, und den Verbrauch reduzieren, wenn das Netz belastet ist oder Tarife hoch sind.

Die vier SG-Ready-Zustände:

Zustand Signal Verhalten der Wärmepumpe
1 Gesperrt Betrieb blockiert, etwa bei Netzüberlastung
2 Normal Standardbetrieb gemäß konfiguriertem Zeitprogramm
3 Angehoben Erhöhte Sollwerte zum Laden von Speichern
4 Maximum Betrieb mit maximaler Leistung für Netzdienstleistungen

Vorteile:

  • Reduziert Stromkosten durch Verlagerung des Verbrauchs in Niedertarifzeiten
  • Ermöglicht die direkte Nutzung von überschüssigem Photovoltaikstrom
  • Unterstützt Netzdienstleistungen und ermöglicht die Nutzung netzflexibler Tarifmodelle, etwa am Regelenergiemarkt in Österreich oder im Rahmen von § 14a EnWG in Deutschland

Regulatorischer Kontext: Seit 1. Jänner 2024 müssen Netzbetreiber in Deutschland gemäß § 14a EnWG reduzierte Netzentgeltmodelle für steuerbare Verbrauchseinrichtungen anbieten, darunter auch Wärmepumpen. Eine korrekte SG-Ready-Konfiguration ist erforderlich, um solche Tarife nutzen zu können. In Österreich ermöglichen das ElWOG 2010 und dessen Novelle 2023 Smart-Tarifstrukturen, die auch auf Wärmepumpensysteme angewendet werden können.

Mehrzonenregelung

Definition: Die Mehrzonenregelung definiert unabhängige Heizkreise innerhalb einer Wärmepumpenanlage. Jeder Heizkreis verfügt über eigene Vorlauftemperaturen, Zeitprogramme und Regelungslogik.

Zweck: Unterschiedliche Gebäudebereiche können zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichen Wärmemengen versorgt werden. Dadurch werden die thermischen Eigenschaften und Nutzungsprofile einzelner Zonen berücksichtigt.

Vorteile:

  • Reduziert den Energieverbrauch in nicht genutzten Zonen
  • Ermöglicht das gemeinsame Betreiben von Niedertemperatur-Fußbodenheizung und höher temperierten Heizkörperkreisen
  • Unterstützt unterschiedliche Komfortanforderungen in verschiedenen Gebäudebereichen

Konfigurationsanforderungen:

  • Jede Zone benötigt ein eigenes Mischventil oder eine eigene Sekundärpumpe
  • Die Solltemperaturen der einzelnen Zonen müssen separat eingestellt werden
  • Die Zeitprogramme der Zonen müssen mit dem Hauptbetriebsprogramm der Wärmepumpe abgestimmt werden
  • Der Mindestvolumenstrom über alle Zonen hinweg muss jederzeit innerhalb des hydraulischen Betriebsbereichs der Wärmepumpe bleiben

Frostschutz- und Betriebsgrenzenkonfiguration

Definition: Die Frostschutzkonfiguration legt Mindest-Vorlauftemperaturen und Betriebsgrenzen fest, bei deren Unterschreitung die Wärmepumpe aktiviert oder in ihrem Betrieb eingeschränkt wird, um ein Einfrieren des hydraulischen Systems zu verhindern.

Zweck: Sie schützt Wärmepumpe, Rohrleitungen und Wärmeabgabesysteme während Abwesenheitszeiten oder im Standby-Betrieb vor Frostschäden.

Vorteile:

  • Verhindert teure Frostschäden bei Anlagen mit längeren Absenkphasen
  • Hält Mindesttemperaturen in Rohrleitungen an exponierten Stellen, etwa bei Fußbodenheizungen in unbeheizten Garagen
  • Unterstützt die Einhaltung von Vorgaben der Gebäudeversicherung in alpinen Regionen wie Österreich, der Schweiz oder Südtirol

Konfigurationsparameter:

  • Mindest-Vorlauftemperatur im Frostschutzbetrieb: typischerweise 15 °C bis 20 °C
  • Außentemperaturschwelle: Aktivierung typischerweise unter +3 °C bis +5 °C
  • Pumpennachlaufzeit nach Stopp der Wärmepumpe: 2 bis 5 Minuten

Störungsüberwachung und Fehlerprotokollierung

Definition: Die Fehlerkonfiguration legt Sensorfehlergrenzen, Alarmrelaisausgänge und Auslöser für Fernbenachrichtigungen innerhalb der Wärmepumpenregelung fest.

Zweck: Betriebsstörungen werden frühzeitig erkannt, für Diagnosezwecke protokolliert und an Installateur, Servicebetrieb oder Gebäudeverwaltung gemeldet, bevor es zu einem Anlagenausfall kommt.

Vorteile:

  • Reduziert ungeplante Stillstandszeiten durch frühe Fehlererkennung
  • Liefert eine dokumentierte Betriebshistorie für Garantie- und Versicherungszwecke
  • Ermöglicht Fernservice durch qualifizierte Fachbetriebe, etwa über das iDM-Fernüberwachungsportal

Konfigurierte Parameter:

  • Grenzwerte für Hochdruck- und Niederdruckstörungen
  • Alarme bei Abweichungen der Vorlauftemperatur
  • Sensorfehlererkennung und Rückfalllogik
  • Kommunikationsstörungen, etwa bei Modbus, CAN-Bus oder Internet-Gateway

Arten von Wärmepumpen-Regelungssystemen

Je nach Gebäudetyp und Komplexität der Installation sind unterschiedliche Regelungsniveaus erforderlich.

Einfache Regelungseinheiten

Definition: Einfache Regelungen steuern eine einzelne Wärmepumpe mit fixen oder einfachen witterungsgeführten Sollwerten. Sie unterstützen einen Heizkreis und einen Warmwasserspeicher.

Geeignet für: Einfamilienhäuser mit einfacher monovalenter Installation, einem Wärmeabgabesystem und ohne Einbindung erneuerbarer Energiequellen.

Einschränkungen: Keine Zonenregelung, keine SG-Ready-Schnittstelle und nur eingeschränkte Energiedatenprotokollierung.

Erweiterte Regelungseinheiten, etwa iDM Navigator 2.0

Definition: Erweiterte Regelungseinheiten steuern mehrere Heizkreise, Warmwasserbereitung, Pufferspeicher, Solarthermie- oder PV-Integration sowie SG-Ready-Kommunikation über eine gemeinsame konfigurierbare Plattform.

Geeignet für: Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Gewerbegebäude und Sanierungen mit komplexeren hydraulischen Konfigurationen.

Funktionen:

  • Grafische Touchscreen-Oberfläche, mehrsprachig in Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch
  • Witterungsgeführte Regelung für bis zu sechs Heizkreise
  • SG-Ready-Eingang für Smart-Grid- und PV-Integration
  • Kommunikationsschnittstellen über Modbus TCP/IP und CAN-Bus
  • Fernüberwachung und Parameterzugriff über Internet-Gateway
  • Fehlerprotokoll mit zeitgestempelter Ereignishistorie
  • Einbindung von Energiezählern zur Überwachung der Jahresarbeitszahl

Integration in die Gebäudeleittechnik

Definition: Die Einbindung in die Gebäudeleittechnik erweitert die Wärmepumpenregelung um eine zentrale Gebäudeautomationsplattform. Dafür werden Standardprotokolle wie Modbus RTU/TCP, BACnet, KNX oder DALI verwendet.

Zweck: Der Betrieb der Wärmepumpe kann mit Lüftung, Kühlung, Beschattung und weiteren Gebäudesystemen im Rahmen einer gemeinsamen Energiemanagementstrategie koordiniert werden.

Geeignet für: Gewerbegebäude, Mehrparteienhäuser, Hotels und öffentliche Gebäude, die Anforderungen nach EN ISO 52120 für Gebäudeautomation und Regelung erfüllen müssen.

Vorteile:

  • Zentrale Energieüberwachung über alle gebäudetechnischen Anlagen hinweg
  • Koordinierte Laststeuerung für Heizung, Kühlung und Lüftung
  • Unterstützung der Effizienzklassen A und B für Gebäudeautomations- und Regelungssysteme gemäß EU-Gebäuderichtlinie

Anwendungsfälle für die Regelungskonfiguration

Anwendungsfall 1: Neubau eines Einfamilienhauses

Ein neu errichtetes Einfamilienhaus in Wien mit durchgehender Fußbodenheizung und einem 200-Liter-Warmwasserspeicher.

Anforderungen an die Regelungskonfiguration:

  • Heizkurve mit Steilheit 0,4 und maximaler Vorlauftemperatur von 35 °C
  • Witterungsgeführte Regelung mit Außentemperaturfühler an der Nordfassade
  • Warmwasser-Solltemperatur 50 °C mit wöchentlicher thermischer Desinfektion bei 60 °C, jeweils Mittwoch um 02:00 Uhr
  • SG Ready für das Laden mit Niedertarifstrom in der Nacht konfiguriert
  • Frostschutzaktivierung bei Außentemperaturen unter +3 °C

Erwartetes Ergebnis: Saisonaler COP beziehungsweise Jahresarbeitszahl von 4,0 bis 4,5 im Wiener Klima. Damit ist eine Qualifikation für österreichische Förderprogramme für erneuerbare Energie möglich.

Anwendungsfall 2: Sanierung und Ersatz einer Gasheizung

Ein Bestandsgebäude aus den 1990er-Jahren in München mit konventionellen Heizkörpern, ursprünglich ausgelegt auf 70/55 °C.

Anforderungen an die Regelungskonfiguration:

  • Heizkurve mit Steilheit 0,8 bis 1,0 und maximaler Vorlauftemperatur von 55 °C
  • Überprüfung des hydraulischen Abgleichs vor der Konfiguration, um ausreichende Volumenströme sicherzustellen
  • Pufferspeicher mit oberem Fühlersollwert auf Vorlauftemperatur + 5 K konfiguriert
  • Zonenregelung für Erdgeschoß mit Heizkörpern und Obergeschoß mit neuer Fußbodenheizung
  • Warmwasserpriorität gegenüber Raumheizung, um die Versorgungstemperatur zu halten

Erwartetes Ergebnis: Qualifikation für die BEG-Förderung für den Austausch durch eine Wärmepumpe in Deutschland. Die zertifizierte Fachkraft muss die Regelungseinstellungen als Teil des BAFA-Förderantrags dokumentieren.

Anwendungsfall 3: Mehrzonen-Gewerbeobjekt

Ein Bürogebäude mit 1.500 m² Nutzfläche in Zürich, vier getrennten Heizzonen, mechanischer Lüftung und einer 40-kW-iDM-Wärmepumpe.

Anforderungen an die Regelungskonfiguration:

  • Vier unabhängige Heizkreise mit zonenspezifischen Zeitprogrammen für Bürozeiten
  • Einbindung in die Gebäudeleittechnik über Modbus TCP zur zentralen Energieüberwachung
  • Bedarfsgeführte Modulation auf Basis der Rückmeldungen der Zonenventile
  • SG-Ready-Schnittstelle mit dem Gebäude-Energiemanagementsystem verbunden
  • Energiezählung zur Dokumentation der Jahresarbeitszahl gemäß SIA 384.303

Erwartetes Ergebnis: Erreichen der Gebäudeautomations-Effizienzklasse B. Qualifikation für das Schweizer Energieeffizienz-Förderprogramm ProKilowatt.

Vorteile einer korrekten Regelungskonfiguration

Eine korrekt ausgeführte Regelungskonfiguration führt zu messbaren und dokumentierbaren Verbesserungen in den Bereichen Energie, Kosten, Komfort und Konformität.

Vorteile bei der Energieeffizienz

  • Verbesserung des saisonalen COP um 15 bis 25 % gegenüber Anlagen mit Werkseinstellungen oder falscher Konfiguration
  • Senkung der jährlichen Stromkosten durch SG-Ready-Niedertarifladung und Nutzung von PV-Überschuss
  • Verringerter Hilfsenergieverbrauch durch Optimierung drehzahlgeregelter Pumpen

Komfortvorteile

  • Stabile Raumtemperaturen innerhalb von ±0,5 °C des Sollwerts bei allen Außentemperaturen
  • Zuverlässige Warmwasserverfügbarkeit bei den konfigurierten Temperaturen
  • Leiser Betrieb im Teillastbereich durch korrekte Modulationseinstellung

Vorteile bei Konformität und Zertifizierung

  • Erfüllt die Anforderungen der EN 14825 an die Effizienzklasse von Wärmepumpen im installierten Betrieb
  • Unterstützt die Einhaltung von EPBD-, GEG- und MuKEn-Anforderungen für Energiezertifizierungen
  • Ermöglicht Förderfähigkeit für nationale und regionale Förderprogramme wie BEG, „Raus aus Öl und Gas“ oder ProKilowatt
  • Liefert dokumentierte Parametereinstellungen, die für Garantieansprüche erforderlich sind

Vorteile für Wartung und Lebensdauer

  • Verlängerte Lebensdauer des Verdichters durch Vermeidung von Takten
  • Fehlererkennung reduziert reaktive Wartungskosten
  • Fernüberwachung ermöglicht vorausschauende Serviceplanung

Auswahlkriterien für die Wärmepumpen-Regelungskonfiguration

Nach Gebäudetyp

Gebäudetyp Empfohlenes Regelungsniveau Erforderliche Hauptfunktionen
Neubau Einfamilienhaus Erweitert, etwa iDM Navigator 2.0 Witterungsführung, SG Ready, Warmwasser
Sanierung Einfamilienhaus Erweitert Hohe Vorlauftemperaturfähigkeit, Pufferspeicherintegration
Mehrfamilienhaus Erweitert + GLT-Gateway Zonenregelung, Energiezählung, Fernzugriff
Gewerbe / leichtes Industrieobjekt Gebäudeleittechnik-Integration Modbus/BACnet, Lastmanagement, Mehrzonenregelung

Nach Wärmeabgabesystem

Wärmeabgabesystem Maximale Vorlauftemperatur Bereich der Heizkurvensteilheit
Fußbodenheizung 35 °C 0,3 – 0,5
Gebläsekonvektoren 45 °C 0,4 – 0,6
Niedertemperatur-Heizkörper 50 °C 0,6 – 0,9
Konventionelle Heizkörper 55 °C 0,8 – 1,2

Nach Energieversorgungssituation

Situation Erforderliche Regelungsfunktion
Netzstrom ohne weitere Einbindung Standardmäßige witterungsgeführte Regelung
Niedertarif verfügbar SG-Ready-Zustand 3 konfigurieren
PV-Anlage vor Ort SG Ready + PV-Überschusssignal
Dynamischer Stromtarif Smart-Grid-Schnittstelle + Energiemanagement-Gateway

Regelungskonfiguration im Vergleich zur Inbetriebnahme

Regelungskonfiguration und Inbetriebnahme hängen zusammen, sind jedoch nicht dasselbe. Die Unterscheidung ist für die korrekte Installationsdokumentation wesentlich.

Aspekt Regelungskonfiguration Inbetriebnahme
Definition Programmierung der Parameter der Regelungseinheit Vollständige Funktionsprüfung der gesamten Anlage
Umfang Regelungseinstellungen, Sensorzuordnung, Sollwerte Hydraulischer Abgleich, Kältemittelfüllung, elektrische Prüfung
Zeitpunkt Nach Abschluss der hydraulischen und elektrischen Installation Nach abgeschlossener Regelungskonfiguration
Ausgeführt von Zertifizierte Wärmepumpen-Fachkraft Zertifizierte Wärmepumpen-Fachkraft oder Inbetriebnahmetechniker des Herstellers
Dokumentation Parameterprotokoll / Inbetriebnahmebericht Vollständiges Inbetriebnahmeprotokoll
Regulatorische Bedeutung Erforderlich für Förderanträge Erforderlich für Garantie- und Versicherungsansprüche

Die Regelungskonfiguration ist ein Schritt innerhalb der umfassenderen Inbetriebnahme. Eine Inbetriebnahme kann ohne korrekte Regelungskonfiguration nicht abgeschlossen werden. Beide sind für die Förderfähigkeit nach BEG in Deutschland, „Raus aus Öl und Gas“ in Österreich sowie kantonalen Energie-Förderprogrammen in der Schweiz erforderlich.

Integration mit anderen Systemen

Die Regelungskonfiguration einer Wärmepumpe steht nicht für sich allein. Sie ist mit angrenzenden Systemen verbunden und hängt von deren korrektem Betrieb ab.

Integration mit Photovoltaikanlagen

Das PV-Überschusssignal wird über die SG-Ready-Schnittstelle oder einen eigenen digitalen Eingang an die Wärmepumpenregelung übermittelt. Im Zustand 3, also im angehobenen Betrieb, erhöht die Regelung die Sollwerte, sobald der PV-Überschuss eine definierte Schwelle überschreitet. Dadurch werden die Warmwasser-Solltemperatur angehoben und der Pufferspeicher vorgeladen. Auf diese Weise wird Sonnenstrom effektiv als Wärmeenergie gespeichert.

Konfigurationsanforderung: Wechselrichter oder Energiemanagement-Gateway müssen so konfiguriert sein, dass das korrekte SG-Ready-Signal bei der definierten Leistungsgrenze gesendet wird.

Integration mit Smart-Home-Systemen

Wärmepumpenregelungen können über folgende Schnittstellen in Smart-Home-Plattformen eingebunden werden:

  • KNX: Standard in hochwertigem Wohnbau in Österreich und Deutschland
  • MQTT: Für offene Hausautomationsplattformen wie Home Assistant
  • Hersteller-APIs: Etwa über das iDM-Fernzugriffsportal

Die Smart-Home-Integration ermöglicht Anpassungen von Zeitprogrammen, Sollwertänderungen und die Visualisierung von Energiedaten über mobile Apps. Die Konfiguration muss sicherstellen, dass Fernbefehle keine Sicherheitsgrenzen außer Kraft setzen können, etwa Mindesttemperaturen für den Frostschutz oder maximale Vorlauftemperaturen.

Integration mit kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

In gut gedämmten Neubauten wie KfW-40-Häusern, Passivhäusern oder EnerPHit-Sanierungen muss die Wärmepumpenleistung mit der Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage abgestimmt werden. Die Regelungskonfiguration muss den reduzierten Restwärmebedarf nach der Wärmerückgewinnung berücksichtigen. Typischerweise bedeutet das:

  • Niedrigere Heizkurvensteilheit, etwa 0,2 bis 0,4
  • Reduzierte Mindestlaufzeit aufgrund geringerer Restlasten
  • Abstimmung von Lüftungs-Boost-Funktionen mit den Betriebszuständen der Wärmepumpe

Integration mit Wärmemengenzählern

Die Einbindung eines Wärmemengenzählers ermöglicht es der Wärmepumpenregelung, die Jahresarbeitszahl beziehungsweise den SPF in Echtzeit zu berechnen und zu protokollieren. Der Wärmemengenzähler misst die abgegebene thermische Energie, der Stromzähler misst die aufgenommene elektrische Energie. Das Verhältnis dieser beiden Werte ergibt die Jahresarbeitszahl.

Regulatorischer Kontext: Die Einbindung eines Wärmemengenzählers ist für die Förderdokumentation in Deutschland im Rahmen der technischen BEG-Anforderungen verpflichtend und wird in Österreich in den Förderungsrichtlinien 2024 des Klima- und Energiefonds beziehungsweise der KPC empfohlen.

Planen Sie Ihr Wärmepumpensystem mit iDM Energiesysteme. Entdecken Sie effiziente Lösungen zum Heizen, Kühlen und für die Warmwasserbereitung – für Neubauten, Sanierungen und moderne Energiesysteme. Konfigurieren und personalisieren Sie Ihre iDM Wärmepumpenlösung mit nur wenigen Klicks.

Thomas Pletzer
Matthias Steiner
Christian Hutter
Adrian Egger
EXPERTEN-BERATUNG
Über 50 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpen

Die Regelungskonfiguration macht aus einer korrekt installierten Wärmepumpe ein optimiertes, effizientes und normkonformes Heizsystem. Sie legt fest, wie die Wärmepumpe auf Außentemperaturen, Gebäudebedarf, Nutzerzeitpläne und Netzsignale reagiert. Ohne diese Konfiguration kann selbst hochwertige Wärmepumpentechnik ihre angegebene Leistung im realen Betrieb nicht erreichen.

Die wichtigsten Konfigurationsbereiche sind:

  1. Heizkurve und witterungsgeführte Regelung
  2. Management von Vorlauf- und Rücklauftemperatur
  3. Warmwasser-Zeitprogramme und thermische Desinfektion
  4. Pufferspeicher und hydraulische Entkopplung
  5. Verdichtermodulation und Leistungsgrenzen
  6. SG Ready und Smart-Grid-Integration
  7. Zonenregelung bei Mehrkreisinstallationen
  8. Frostschutz- und Sicherheitsgrenzen
  9. Störungsüberwachung und Fernzugriff

Eine korrekte Konfiguration ist nicht optional. Sie ist eine technische, rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzung für Förderfähigkeit, Energiezertifizierung und Garantieansprüche in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Die iDM Energiesysteme GmbH bietet zertifizierte Installateursschulungen und die Regelungsplattform iDM Navigator 2.0 an, damit jede Regelungskonfiguration regionale Anforderungen erfüllt, die geplante Jahresarbeitszahl erreicht und nahtlos in das Energiemanagement des Gebäudes eingebunden werden kann.