Rathaus Tulln setzt auf nachhaltige Wärme aus Abwasser

Historisches Gebäude trifft zukunftssichere Energietechnik: Das Rathaus Tulln wurde mit einer modernen Abwasser-Wärmepumpenlösung ausgestattet. Die iDM TERRA SW 90 MAX H nutzt regenerative Energie aus dem Abwasser der Stadt und versorgt Radiatoren sowie Fußbodenheizung effizient mit Wärme und Kühlung. Dank intelligenter Systemkühlung, kompakter Technikzentrale und nachhaltigem Gesamtkonzept entsteht eine komfortable und energieeffiziente Lösung für anspruchsvolle Bestandsgebäude.

Für die Wärmeversorgung des Rathauses Tulln wurde ein innovatives Abwasser-Wärmepumpensystem umgesetzt. Die Wärmequelle bildet das Abwasser der Stadt Tulln, das über einen leistungsfähigen Abwasserwärmetauscher erschlossen wird. Damit wird bislang ungenutzte Energie effizient genutzt und in nachhaltige Heiz- und Kühlenergie umgewandelt.

Zum Einsatz kommt eine leistungsstarke iDM TERRA SW 90 MAX H Hochtemperatur-Wärmepumpe mit 100 kW Heizleistung und 45 kW Kühlleistung. Die Anlage versorgt sowohl bestehende Radiatoren als auch die neu integrierte Fußbodenheizung zuverlässig und komfortabel. Gerade bei Bestandsgebäuden mit historischen Strukturen sind hohe Vorlauftemperaturen entscheidend – die TERRA SW MAX H eignet sich dafür optimal.

Besonderes Augenmerk lag bei diesem Projekt auf der kompakten Ausführung der Technikzentrale sowie auf der sorgfältigen Einbringung der Anlagentechnik in die bestehende Gebäudestruktur. Ergänzt wird das System durch einen 4.000 Liter Heizungsspeicher sowie einen 4.000 Liter Kältespeicher für einen besonders effizienten und stabilen Anlagenbetrieb.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte iDM Systemkühlung, die die Kühlfunktion der Hochtemperatur-Wärmepumpe ohne Prozessumkehr ermöglicht. Dadurch wird das historische Gebäude im Sommer komfortabel temperiert und gleichzeitig besonders energieeffizient betrieben.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich historische Bestandsgebäude mit innovativer Wärmepumpentechnologie nachhaltig modernisieren lassen. Ziel ist es zudem, die Vorlauftemperaturen im Gebäude Schritt für Schritt weiter zu reduzieren und damit die Effizienz des Gesamtsystems langfristig zusätzlich zu steigern.