Erstparametrierung bei der Installation einer Wärmepumpe

Die Erstparametrierung ist die Grundlage für einen effizienten Betrieb einer Wärmepumpe. Im Zuge der Inbetriebnahme stellt ein zertifizierter Installateur die zentralen Betriebsparameter des Systems ein – darunter Heizkurve, Vorlauftemperatur, Warmwasserbereitung, Betriebsgrenzen und Verdichterverhalten – damit sie zum tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes passen.

Bei modernen Wärmepumpenanlagen werden Effizienz, Komfort, Lebensdauer der Anlage und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben nicht allein durch die Hardware bestimmt. Entscheidend ist vielmehr, wie präzise die Regelparameter auf Gebäude, Klimazone und hydraulisches System abgestimmt werden. Eine korrekte Erstparametrierung sorgt für stabile Raumtemperaturen, geringeren Stromverbrauch, einen optimierten Seasonal Coefficient of Performance (SCOP) sowie die Einhaltung von Normen wie EN 12831, VDI 4645 und ÖNORM H 5151.

Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Installateurbetriebe und Gebäudeplaner zählt sie zu den wichtigsten Phasen der Wärmepumpeninstallation.

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Thomas Pletzer
Matthias Steiner
Christian Hutter
Adrian Egger
EXPERTEN-BERATUNG
Über 50 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpen

Table of Contents

Was bedeutet Erstparametrierung bei der Installation einer Wärmepumpe?

Die Erstparametrierung ist der Prozess, bei dem die zentralen Betriebsgrößen einer Wärmepumpe eingestellt werden, bevor diese mit dem aktiven Heiz- oder Kühlbetrieb beginnt. Eine Fachkraft programmiert die Regelung mit Werten, die festlegen, wie sich die Anlage unter realen Gebäudebedingungen verhält. Dazu gehören Vorlauftemperaturen, Heizkurven, Betriebsgrenzen und Zeitprogramme.

Die Parametrierung übersetzt die baulichen und thermischen Eigenschaften eines Gebäudes in digitale Vorgaben für die Wärmepumpe. Ohne diesen Schritt läuft die Anlage mit Werkseinstellungen. Diese Werkseinstellungen sind allgemein gehalten und weder auf Ihr Gebäude noch auf Ihre Klimazone oder Ihr Heizsystem abgestimmt.

Die Erstparametrierung erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme – also in der letzten Phase der Wärmepumpeninstallation vor der Übergabe an die Gebäudeeigentümerin oder den Gebäudeeigentümer.

Zweck der Erstparametrierung

Der zentrale Zweck besteht darin, den Betrieb der Wärmepumpe auf den tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes abzustimmen.

Eine korrekt eingestellte Wärmepumpe:

  • liefert die richtige Wärmemenge zum richtigen Zeitpunkt
  • hält die Raumtemperaturen bei unterschiedlichen Außentemperaturen stabil
  • arbeitet mit möglichst geringem Energieverbrauch
  • schützt Anlagenkomponenten vor Belastungen durch falsch gesetzte Betriebsgrenzen

Die Erstparametrierung erfüllt außerdem eine Nachweisfunktion. Förderstellen in Österreich (KPC / Umweltförderung), Deutschland (BAFA / BEW) und der Schweiz (Gebäudeprogramm) verlangen dokumentierte Inbetriebnahmeprotokolle als Voraussetzung für die Genehmigung von Förderungen. Eine korrekte Dokumentation der Parameter ist Teil dieses Nachweises.

Warum eine Erstparametrierung notwendig ist

Jedes Gebäude hat eine individuelle Heizlast

Der Wärmebedarf eines Gebäudes hängt von Baujahr, Dämmstandard, Fensterflächen, Ausrichtung und Nutzung ab. Ein unsaniertes Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren in Graz und ein Passivhaus aus dem Jahr 2022 in München haben grundsätzlich unterschiedliche Heizlasten – selbst dann, wenn beide dieselbe Wohnfläche aufweisen.

Die Wärmepumpe kann diesen Unterschied nicht automatisch berechnen. Der Installateur muss die Auslegungsheizlast eingeben, die nach EN 12831, der europäischen Norm zur Heizlastberechnung, ermittelt wird. Dieser Wert bildet die Grundlage für alle weiteren Parametereinstellungen.

Werkseinstellungen sind nicht standortspezifisch

Wärmepumpenhersteller programmieren vorsichtige Standardwerte in die Regelung. Diese Werte stellen sicher, dass das Gerät beim Transport oder beim ersten Start keinen Schaden nimmt. Sie stehen jedoch nicht für einen effizienten Betrieb unter realen Bedingungen.

Wird eine Wärmepumpe dauerhaft mit Werkseinstellungen betrieben, führt das häufig zu:

  • überhöhten Vorlauftemperaturen, die den Coefficient of Performance (COP) verschlechtern
  • häufigem Takten, bei dem sich der Verdichter zu oft ein- und ausschaltet
  • falsch eingestellten Warmwasserzyklen
  • nicht erfüllten Mindesttemperaturen für den Legionellenschutz

Gesetzliche Vorgaben und Garantieanforderungen

Die Inbetriebnahme einer Wärmepumpe muss unter anderem folgende Anforderungen berücksichtigen:

  • EN 14511 – Norm für die Leistungsprüfung von Wärmepumpen
  • EN 12831 – Heizlastberechnung
  • ÖNORM H 5151 (Österreich) – Planung und Installation von Wärmepumpenanlagen
  • VDI 4645 (Deutschland) – Planung, Errichtung und Inbetriebnahme von Wärmepumpenanlagen
  • MuKEn 2014 (Schweiz) – Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich, die von den meisten Kantonen übernommen wurden

Hersteller, darunter auch iDM Energiesysteme, verlangen dokumentierte Inbetriebnahmedaten, um Produktgarantien zu bestätigen. Eine falsch konfigurierte Anlage kann zum Verlust der Herstellergarantie führen.

Die Effizienz wird bei der Inbetriebnahme maßgeblich festgelegt

Der Seasonal Coefficient of Performance (SCOP), also die Kennzahl für die jährliche Energieeffizienz, wird stark von den eingestellten Parametern beeinflusst. Die Vorlauftemperatur ist dabei der wichtigste einzelne Effizienzfaktor.

Jede Absenkung der Vorlauftemperatur um 1 °C verbessert den COP einer Wärmepumpe um etwa 2–3 %. Die korrekte Erstparametrierung bestimmt daher unmittelbar die langfristige Betriebseffizienz und die Stromkosten der Anlage.

Wichtige Parameter bei der Erstparametrierung

Die Erstparametrierung umfasst mehrere Parametergruppen. Jede Gruppe steuert einen bestimmten Bereich des Anlagenverhaltens.

Heizkurve

Definition: Die Heizkurve beschreibt den Zusammenhang zwischen Außentemperatur und Soll-Vorlauftemperatur des Heizsystems.

Zweck: Sinkt die Außentemperatur, verliert das Gebäude mehr Wärme. Die Wärmepumpe muss dies ausgleichen, indem sie wärmeres Wasser in den Heizkreis einspeist. Die Heizkurve automatisiert diese Anpassung.

Wichtige Einstellwerte:

  • Steilheit: Legt fest, wie stark die Vorlauftemperatur steigt, wenn die Außentemperatur fällt. Eine steilere Heizkurve wird bei älteren Gebäuden mit Radiatoren verwendet. Eine flachere Heizkurve eignet sich für Fußbodenheizungen.
  • Parallelverschiebung: Verschiebt die gesamte Heizkurve nach oben oder unten, ohne die Steilheit zu verändern. Sie dient der Feinabstimmung nach den ersten Betriebsphasen.
  • Auslegungs-Vorlauftemperatur: Die maximale Vorlauftemperatur, die bei der Auslegungsaußentemperatur benötigt wird, zum Beispiel −12 °C in alpinen Regionen oder −8 °C im deutschen Tiefland.

Typische Werte nach Heizsystem:

Heizsystem Auslegungs-Vorlauftemperatur Typische Heizkurven-Steilheit
Fußbodenheizung 35 °C 0,3–0,5
Niedertemperatur-Radiatoren 45 °C 0,6–0,8
Konventionelle Radiatoren 55–70 °C 0,9–1,5

Nutzen: Eine korrekt eingestellte Heizkurve verhindert Überheizung bei mildem Wetter und Unterversorgung in Kälteperioden.

Beispiel: Eine iDM TERRA HGL Wärmepumpe mit Fußbodenheizung in einem österreichischen Niedrigenergiehaus aus dem Jahr 2018 nutzt eine Heizkurven-Steilheit von 0,4 und eine Auslegungs-Vorlauftemperatur von 33 °C. Dadurch kann die Anlage während der Heizperiode COP-Werte von über 4,5 erreichen.

Bivalenzpunkt

Definition: Der Bivalenzpunkt ist jene Außentemperatur, bei der die Leistung der Wärmepumpe genau der Heizlast des Gebäudes entspricht.

Zweck: Er legt das Zuschaltverhalten von hybriden oder bivalenten Anlagen fest. Unterhalb dieser Temperatur unterstützt oder ersetzt eine Zusatzheizung – etwa ein Elektroheizstab, ein Gaskessel oder eine Biomasseanlage – die Wärmepumpe.

Wichtige Einstellentscheidungen:

  • Monovalenter Betrieb: Keine zusätzliche Wärmequelle. Die Wärmepumpe deckt 100 % des Wärmebedarfs. Geeignet für gut gedämmte Gebäude.
  • Bivalent-paralleler Betrieb: Die Zusatzheizung arbeitet unterhalb des Bivalenzpunkts gleichzeitig mit der Wärmepumpe.
  • Bivalent-alternativer Betrieb: Die Wärmepumpe schaltet ab, die Zusatzheizung übernimmt vollständig.

Nutzen: Ein korrekt eingestellter Bivalenzpunkt verhindert, dass die Zusatzheizung unnötig aktiviert wird. Dadurch werden Betriebskosten minimiert.

Beispiel: In Südtirol, also in den italienischen Alpen, kann bei einem Gebäude mit einer Auslegungstemperatur von −12 °C und einer Wärmepumpe mit 8 kW Heizleistung der Bivalenzpunkt auf −5 °C gesetzt werden. Unterhalb von −5 °C unterstützt ein elektrischer Zuheizer die Anlage bei Spitzenlasten an den kältesten Tagen des Jahres – meist weniger als 50 Stunden pro Jahr.

Parameter für die Warmwasserbereitung

Definition: Die Warmwasserparameter legen Solltemperatur, Heizzeitfenster und den Legionellenschutzzyklus für das Trinkwarmwassersystem fest.

Zweck: Die Wärmepumpe muss Trinkwasser auf nutzbare Temperaturen erwärmen und dabei den Energieverbrauch möglichst gering halten. Gleichzeitig sind hygienische Anforderungen einzuhalten, wie sie etwa in DVGW W 551 in Deutschland und ÖNORM B 5019 in Österreich definiert sind.

Wichtige Parameter:

  • Warmwasser-Solltemperatur: Bei Wärmepumpen üblicherweise 45–55 °C. Höhere Temperaturen verschlechtern den COP deutlich.
  • Warmwasser-Zeitfenster: Legt fest, wann die Warmwasserbereitung läuft – häufig nachts oder zu Zeiten günstiger Stromtarife.
  • Legionellenschutzzyklus: Regelmäßiges Aufheizen auf mindestens 60 °C zur Reduktion von Legionellen. In der Regel erfolgt dies einmal pro Woche.
  • Warmwasser-Vorrang: Legt fest, ob die Warmwasserbereitung die Raumheizung unterbricht. Möglich sind vollständiger Vorrang, Parallelbetrieb oder zeitlich begrenzter Vorrang.

Nutzen: Richtig geplante Warmwasserparameter senken den Stromverbrauch im Vergleich zum Dauerbetrieb um etwa 10–20 %.

Betriebs- und Temperaturgrenzen

Definition: Ober- und Untergrenzen, die den sicheren Betriebsbereich der Anlage festlegen.

Zweck: Diese Grenzen schützen Anlagenkomponenten vor thermischer Belastung und verhindern, dass die Wärmepumpe außerhalb ihres vorgesehenen Einsatzbereichs arbeitet.

Dazu gehören:

  • Maximale Vorlauftemperatur: Verhindert eine Überhitzung des Heizkreises. Typische Werte liegen je nach Systemauslegung bei 55–65 °C.
  • Minimale Rücklauftemperatur: Schützt den Kältekreis vor Niederdruckstörungen.
  • Mindest-Außentemperatur für den Wärmepumpenbetrieb: Unterhalb einer bestimmten Außentemperatur, zum Beispiel −20 °C, schaltet die Wärmepumpe auf Zusatzheizung um. Dadurch wird der Verdichter geschützt.
  • Frostschutzgrenze: Aktiviert die Pumpenzirkulation, um ein Einfrieren von Leitungen zu verhindern.

Zeitprogramme und Betriebsarten

Definition: Zeitprogramme legen fest, wann die Wärmepumpe läuft, wann sie in den Absenkbetrieb wechselt und wann bestimmte Aufgaben wie die Warmwasserbereitung ausgeführt werden.

Zweck: Die zeitbasierte Regelung passt den Betrieb der Wärmepumpe an Nutzungsgewohnheiten und Stromtarife an.

Konfigurationselemente:

  • Heizzeiten: Definieren die aktiven Heizzeiten pro Tag und Zone.
  • Nachtabsenkung: Reduzierte Raumtemperatur während der Nachtstunden. Üblicherweise 16–18 °C. Das senkt den Energieverbrauch über Nacht.
  • Anwesenheits- und Abwesenheitsmodus: Manuelle oder automatische Umschaltung, wenn das Gebäude nicht belegt ist.
  • Smart-Meter-Integration: Zeitprogramme können mit dynamischen Stromtarifen, etwa Tibber oder aWATTar, synchronisiert werden, um den Betrieb in günstige Tarifzeiten zu verlagern.

Nutzen: Optimierte Zeitprogramme können die jährlichen Stromkosten in typischen Wohngebäuden um 8–15 % senken.

Pumpen- und Hydraulikparameter

Definition: Einstellungen, die das Verhalten der Umwälzpumpen im Heizsystem steuern.

Zweck: Korrekte Pumpeneinstellungen stellen ausreichende Volumenströme durch Wärmetauscher und Heizkreise sicher. Zu geringe Volumenströme verursachen hohe Temperaturdifferenzen (ΔT) und reduzieren die Effizienz der Wärmepumpe.

Wichtige Parameter:

  • Mindestvolumenstrom: Die minimale Wassermenge, die die Primärpumpe fördern muss. Dadurch werden Störungen durch zu geringen Durchfluss vermieden.
  • Differenzdruck-Sollwert: Bei drehzahlgeregelten Pumpen der Zielwert für den Differenzdruck im Heizkreis.
  • Einbindung eines Pufferspeichers: Einstellungen, die festlegen, wie der Pufferspeicher geladen und entladen wird. Ein richtig dimensionierter Pufferspeicher verhindert häufiges Takten.

Hinweis: Der hydraulische Abgleich – also die physische Einstellung der Volumenströme in den einzelnen Heizkreisen – muss vor der Parametrierung abgeschlossen sein. Parameter können eine fehlerhafte hydraulische Auslegung nicht ausgleichen.

Verdichter- und Abtaueinstellungen

Definition: Parameter, die das Startverhalten des Verdichters und den automatischen Abtauzyklus bei Luft-Wasser-Wärmepumpen steuern.

Zweck: Der Verdichter benötigt eine kontrollierte Startsequenz, um mechanische Belastungen zu vermeiden. Der Abtauzyklus entfernt Eis vom Außenverdampfer, das bei kaltem und feuchtem Wetter entstehen kann.

Wichtige Einstellungen:

  • Mindestlaufzeit des Verdichters: Verhindert häufiges Takten. Typischerweise mindestens 5–10 Minuten.
  • Mindeststillstandszeit: Ruhezeit des Verdichters zwischen zwei Takten zum Schutz des Kältekreises.
  • Kriterien für den Abtaustart: Temperatur- oder zeitbasierte Auslöser für Abtauzyklen. Typischerweise aktiv bei Außentemperaturen unter +5 °C und hoher Luftfeuchtigkeit.
  • Maximale Abtaudauer: Verhindert, dass dem Gebäude während langer Abtauvorgänge übermäßig Wärme entzogen wird.

Arten von Wärmepumpensystemen und Unterschiede bei der Parametrierung

Unterschiedliche Wärmepumpentechnologien benötigen unterschiedliche Parametereinstellungen. Der Installateur muss die Parametrierung an den jeweiligen Systemtyp anpassen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die häufigste Bauart in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Als Wärmequelle dient die Außenluft. Die Leistung schwankt deutlich mit der Außentemperatur.

Spezifische Parametrierungspunkte:

  • Größerer Heizkurvenbereich aufgrund der variierenden Lufttemperaturen
  • Abtauparameter müssen eingestellt werden
  • Der Bivalenzpunkt ist in kalten Regionen, insbesondere in alpinen Lagen, besonders wichtig
  • Schallgrenzwerte können in Wohngebieten relevant sein, etwa nächtliche Lärmbeschränkungen nach TA Lärm in Deutschland

Erdwärmepumpen / Sole-Wasser-Wärmepumpen

Die Wärmequelle ist Erdwärme, die über Erdsonden oder Flächenkollektoren erschlossen wird. Die Bodentemperatur ist vergleichsweise stabil.

Spezifische Parametrierungspunkte:

  • Keine Abtaueinstellungen erforderlich
  • Quellentemperaturgrenzen müssen konfiguriert werden, zum Beispiel eine minimale Soletemperatur von typischerweise −3 °C
  • Geothermische Schutzparameter begrenzen den Wärmeentzug, um ein Einfrieren des Erdreichs zu verhindern
  • Regenerationsbetrieb: Manche iDM-Systeme unterstützen Sommerkühlung oder eine aktive Regeneration des Erdreichs beziehungsweise der Erdsonde

Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Die Wärmequelle ist Grundwasser oder Oberflächenwasser. Diese Systeme erreichen hohe und stabile COP-Werte, benötigen jedoch Brunnenbewilligungen und eine wasserrechtliche Genehmigung.

Spezifische Parametrierungspunkte:

  • Minimale Quellwassertemperatur, typischerweise +7 °C
  • Durchflussschutz: Die Anlage schaltet ab, wenn der Volumenstrom des Quellwassers zu gering ist
  • Wasserqualitätsparameter beeinflussen Wartungsintervalle; sie werden nicht direkt parametriert, müssen aber dokumentiert werden

Abluft-Wärmepumpen

Abluft-Wärmepumpen sind kompakte Systeme für belüftete Gebäude. Sie werden häufig in Passivhäusern und Gebäuden nach KfW-40-Standard eingesetzt.

Spezifische Parametrierungspunkte:

  • Integrierte Lüftungsparameter wie Luftvolumenströme und Zielwerte für die Wärmerückgewinnung
  • Warmwasser- und Raumheizlast sind meist gering, weshalb die Parameterbereiche enger ausfallen
  • Häufig monovalenter Betrieb; Parameter für Zusatzheizung sind weniger komplex

Anwendungsfälle

Neubau – Einfamilienhaus

Ein neues Einfamilienhaus nach GEG 2024 in Deutschland oder OIB-Richtlinie 6 in Österreich benötigt ein primär erneuerbares Heizsystem. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ist hier eine gängige Standardlösung.

Schwerpunkte der Erstparametrierung:

  • Heizkurven-Steilheit: 0,3–0,5 für Fußbodenheizung
  • Auslegungs-Vorlauftemperatur: 30–35 °C
  • Monovalenter Betrieb
  • Einbindung smarter Stromtarife für die Warmwasserbereitung

Sanierung – Bestandsgebäude mit Radiatoren

Beim Austausch eines Gaskessels in einem Gebäude aus den 1980er-Jahren sind häufig bestehende Radiatoren vorhanden. Diese wurden ursprünglich für 70/55 °C Vorlauf/Rücklauf ausgelegt. Die Wärmepumpe wird auf eine maximale Vorlauftemperatur von etwa 55 °C ausgelegt.

Schwerpunkte der Erstparametrierung:

  • Höhere Heizkurven-Steilheit: 0,8–1,0
  • Erhöhte Auslegungs-Vorlauftemperatur: 50–55 °C
  • Bivalent-paralleler Betrieb mit elektrischem Zuheizer für die kältesten Tage
  • Sorgfältiges ΔT-Management, um den COP über 3,0 zu halten

Gewerbliche Anwendung – Mehrfamilienhaus

Ein Mehrfamilienhaus mit zentraler Heizung und dezentraler Warmwasserbereitung hat mehrere Heizkreise, hohen Warmwasserbedarf und unterschiedliche Nutzungsprofile.

Schwerpunkte der Erstparametrierung:

  • Heizkurven je Heizkreis beziehungsweise Zone individuell einstellen
  • Warmwasser-Kaskadierung mit mehreren Speichern
  • Bedarfsabhängige Regelung über Gebäudeautomation (BMS/GLT-Integration)
  • Legionellenschutz-Zeitplan über alle Warmwasserkreise koordinieren

Alpine und kalte Klimazonen: Tirol, Vorarlberg, Graubünden

Gebäude in alpinen Regionen sind Auslegungstemperaturen von −12 °C bis −16 °C ausgesetzt. Die Leistung der Wärmepumpe muss hier besonders exakt auf den Bedarf abgestimmt werden.

Schwerpunkte der Erstparametrierung:

  • Bivalenzpunkt: −5 °C bis −8 °C
  • Zusatzheizungsparameter für extreme Kälteperioden
  • Erweiterte Abtauparameter für feuchte alpine Bedingungen
  • Quellentemperaturgrenzen konservativ setzen, um den Verdichter zu schützen

Vorteile einer korrekten Erstparametrierung

Eine fachgerecht durchgeführte Erstparametrierung bringt messbare und langfristige Vorteile.

Energieeffizienz

  • Der SCOP verbessert sich im Vergleich zu Werkseinstellungen um 10–30 %
  • Eine Absenkung der Vorlauftemperatur um 5–10 °C verbessert den COP unmittelbar
  • Bedarfsorientierte Warmwasserzeiten senken den Energieeinsatz für Warmwasser um bis zu 20 %

Lebensdauer der Anlage

  • Korrekte Verdichter-Taktparameter verlängern die Lebensdauer des Verdichters
  • Thermische Belastungen von Wärmetauschern und Kältekreis werden vermieden
  • Optimierte Drehzahlregelung reduziert den Verschleiß von Umwälzpumpen

Komfort

  • Gleichmäßige Raumtemperaturen ohne starke Temperaturschwankungen
  • Warmwasser steht zuverlässig zu den geplanten Zeiten zur Verfügung
  • Die Nachtabsenkung verhindert unnötiges Überheizen beziehungsweise zu starke Abkühlung

Einhaltung von Vorgaben

  • Erfüllt Dokumentationsanforderungen für BEW-, BAFA-, KPC/UFG- und Gebäudeprogramm-Förderungen
  • Berücksichtigt Hygienevorgaben wie den Legionellenschutz nach DVGW W 551 und ÖNORM B 5019
  • Unterstützt Berechnungen für den Energieausweis

Finanzielle Vorteile

  • Niedrigere jährliche Stromkosten durch Effizienzsteigerung
  • Förderzahlungen werden durch dokumentierte Inbetriebnahme abgesichert
  • Der Garantieschutz bleibt erhalten

Auswahlkriterien: Woran erkennt man eine gute Erstparametrierung?

Eine hochwertige Erstparametrierung erfüllt folgende Kriterien:

1. Sie basiert auf einer berechneten Heizlast

Die Parameter werden aus einer gebäudespezifischen Heizlastberechnung nach EN 12831 abgeleitet. Faustformeln sind dafür nicht ausreichend.

2. Sie wird von einem qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt

In Österreich, Deutschland und der Schweiz muss die Inbetriebnahme von Wärmepumpen durch einen zertifizierten Installateurbetrieb erfolgen, etwa durch einen Wärmepumpen-Fachbetrieb oder einen nach EN 378 für den Umgang mit Kältemitteln zertifizierten Betrieb. iDM Energiesysteme betreibt ein zertifiziertes Partnernetzwerk in der gesamten DACH-Region.

3. Sie wird anhand gemessener Betriebsdaten überprüft

Nach 24–48 Stunden Betrieb müssen Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, COP und Warmwassertemperaturen mit den Sollwerten abgeglichen werden. Weichen die Messwerte zu stark ab, werden die Parameter nachjustiert.

4. Sie wird vollständig dokumentiert

Das Inbetriebnahmeprotokoll enthält:

  • Datum und Angaben zum Installateurbetrieb
  • alle programmierten Parameter
  • gemessene Leistungsdaten bei der Inbetriebnahme
  • Grundlage der Gebäudeheizlast
  • Ergebnisse des hydraulischen Abgleichs

5. Sie wird an die Gebäudeeigentümerin oder den Gebäudeeigentümer übergeben

Die Eigentümerin oder der Eigentümer erhält eine Kopie des Inbetriebnahmeprotokolls, eine Erklärung der wichtigsten Einstellungen sowie Hinweise für einfache Anpassungen, etwa zur Parallelverschiebung für die saisonale Feinabstimmung.

Vergleich: Korrekte Parametrierung vs. Betrieb mit Werkseinstellungen

Parameter Werkseinstellung Korrekt konfiguriert
Vorlauftemperatur Fix, häufig 55 °C Witterungsgeführt über Heizkurve
Warmwassertemperatur Dauerhaft 50 °C Zeitgesteuert, 45–50 °C mit wöchentlichem 60-°C-Zyklus
Verdichtertaktung Ungeregelt Mindestlaufzeit ist festgelegt
Aktivierung der Zusatzheizung Häufig Nur unterhalb des Bivalenzpunkts
Jährlicher SCOP, Beispiel 2,8–3,2 3,8–4,6
Legionellenschutz Nicht garantiert Nach Vorschrift geplant
Förderfähigkeit Nicht dokumentiert Vollständig dokumentiert

Der Leistungsunterschied zwischen Werkseinstellungen und korrekt konfiguriertem Betrieb kann bei einer typischen Wohnhausanlage mehrere hundert Euro Stromkosten pro Jahr ausmachen.

Integration mit anderen Systemen

Die Erstparametrierung erfolgt nicht isoliert. Sie ist mit angrenzenden Systemen verbunden, die parallel eingerichtet werden müssen.

Gebäudeautomation / BMS

Größere Wohnanlagen und gewerbliche Gebäude nutzen häufig ein Building Management System (BMS) oder eine Hausautomationssteuerung. Die Wärmepumpenregelung kommuniziert über:

  • Modbus TCP/RTU: Industriestandard für die Gebäudeautomation
  • BACnet: Häufig in gewerblichen BMS-Umgebungen eingesetzt
  • SG-Ready: Smart-Grid-Schnittstelle mit vier Betriebsmodi für Lastmanagement und netzdienlichen Betrieb. Verpflichtend für Wärmepumpen, die bestimmte Fördervoraussetzungen in Deutschland und Österreich erfüllen sollen.
  • Proprietäre Protokolle: iDM-Wärmepumpen verwenden den iDM Navigator, der sich mit der iDM-eigenen Smart-Home-Schnittstelle und mit Drittplattformen über offene Protokolle verbinden lässt.

Die Parametrierung muss auch die Kommunikationsschnittstellen umfassen: IP-Adressvergabe, Protokollauswahl und Zuordnung der Ein- und Ausgangssignale.

Photovoltaikanlage

Die Kopplung von Wärmepumpe und Photovoltaikanlage wird bei Neubauten und Sanierungen immer häufiger umgesetzt. PV-Überschussstrom wird genutzt, um:

  • Trinkwarmwasser über den Standardsollwert hinaus zu erwärmen und damit thermisch zu speichern
  • das Gebäude während Zeiten hoher PV-Erzeugung vorzuheizen oder vorzukühlen

Die Parametrierung muss dafür festlegen:

  • ab welchem PV-Überschuss die Wärmepumpe verstärkt betrieben wird
  • welche Maximaltemperaturen im PV-Boost-Modus gelten
  • welche Prioritäten gelten, etwa Warmwasser-Boost vor Raumheizungs-Boost oder umgekehrt

Dynamische Stromtarife

Zeitvariable Stromtarife, zum Beispiel aWATTar in Österreich oder Tibber in Deutschland, ermöglichen es, den Stromverbrauch der Wärmepumpe in günstige Tarifzeiten zu verlagern.

Die Erstparametrierung muss dafür konfigurieren:

  • Zeitfenster, die an prognostizierte Niedrigtarifzeiten gekoppelt sind
  • Vorheizen über die thermische Masse des Gebäudes, also leichtes Anheben der Raumtemperatur vor steigenden Strompreisen
  • Einbindung in Energiemanagementsysteme (EMS), die eine tarifbasierte Steuerung automatisieren

Pufferspeicher und hydraulisches System

Der Pufferspeicher muss auch regelungstechnisch korrekt eingebunden werden:

  • Lade- und Entlade-Solltemperaturen
  • Schichtungsmanagement, damit warmes Wasser im oberen Speicherbereich für Warmwasser-Vorrang zur Verfügung steht
  • Zuordnung der Speichersensoren, damit die Regelung auf die richtigen Temperaturfühlerpositionen zugreift

Der hydraulische Abgleich muss vor der Parametrierung erfolgen. Die Volumenströme in allen Heizkreisen müssen physisch abgeglichen sein, bevor die Regelparameter programmiert werden.

Der Ablauf der Erstparametrierung – Schritt für Schritt

Ein qualifizierter Installateur folgt bei der Inbetriebnahme einer festgelegten Reihenfolge:

Schritt 1 – Vorprüfung

Überprüfen, ob die Installation vollständig abgeschlossen ist. Alle Rohrleitungen sind angeschlossen, der hydraulische Abgleich ist durchgeführt, und die elektrischen Anschlüsse sind geprüft.

Schritt 2 – Einschalten und Selbsttest

Die Wärmepumpe führt eine interne Selbsttestsequenz durch. Eventuelle Fehlercodes werden vor der weiteren Inbetriebnahme behoben oder zurückgesetzt.

Schritt 3 – Systemkonfiguration

Der Systemtyp wird eingegeben: monovalent, bivalent-parallel oder bivalent-alternativ. Außerdem werden Anzahl der Heizkreise, Warmwasserspeicher-Konfiguration und das Vorhandensein eines Pufferspeichers festgelegt.

Schritt 4 – Einstellung der Heizkurve

Steilheit und Auslegungs-Vorlauftemperatur werden auf Basis der Gebäudeheizlastberechnung eingegeben.

Schritt 5 – Eingabe der Temperaturgrenzen

Maximale Vorlauftemperatur, minimale Rücklauftemperatur und weitere Betriebsgrenzen werden programmiert.

Schritt 6 – Einstellung der Warmwasserparameter

Warmwasser-Solltemperatur, Zeitprogramm, Warmwasser-Vorrang und Legionellenschutzzyklus werden eingestellt.

Schritt 7 – Einstellung des Bivalenzpunkts, falls erforderlich

Die Außentemperaturgrenze und das Verhalten der Zusatzheizung werden definiert.

Schritt 8 – Einrichtung der Kommunikationsschnittstellen

SG-Ready-Eingänge, Modbus-Adresse oder PV-Überschusssignal werden konfiguriert.

Schritt 9 – Eingabe der Zeitprogramme

Heizzeiten, Warmwasserzeiten und Nachtabsenkung werden entsprechend den Nutzeranforderungen eingetragen.

Schritt 10 – Erster Betriebsdurchlauf

Die Anlage läuft 24–48 Stunden. Der Installateur kontrolliert Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, COP und Warmwasserleistung. Die Parameter werden anhand der gemessenen Werte angepasst.

Schritt 11 – Dokumentation und Übergabe

Das Inbetriebnahmeprotokoll wird fertiggestellt. Alle Parameter werden dokumentiert. Der Bericht wird an die Gebäudeeigentümerin oder den Gebäudeeigentümer übergeben und, falls erforderlich, bei der Förderstelle eingereicht.

Regulatorischer Rahmen: Normen und Förderanforderungen

Die Erstparametrierung ist im deutschsprachigen Raum in ein mehrschichtiges Regelwerk eingebettet.

Österreich

  • ÖNORM H 5151: Norm für Planung und Installation von Wärmepumpenanlagen
  • ÖNORM B 5019: Hygieneanforderungen an Trinkwarmwasseranlagen, insbesondere Legionellenschutz
  • Umweltförderung / KPC: Förderung für erneuerbare Heizsysteme. Erfordert ein dokumentiertes Inbetriebnahmeprotokoll eines zertifizierten Fachbetriebs.
  • OIB-Richtlinie 6: Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. COP-Zielwerte von Wärmepumpen müssen nachweisbar sein.

Deutschland

  • GEG 2024 (Gebäudeenergiegesetz): Neue Heizsysteme müssen zu mindestens 65 % erneuerbare Energie nutzen. Wärmepumpen sind ein zentraler Erfüllungsweg.
  • BEW und BAFA: Förderprogramme verlangen Inbetriebnahmedokumentation und SG-Ready-Fähigkeit.
  • VDI 4645: Technische Richtlinie für Planung, Errichtung und Inbetriebnahme von Wärmepumpenanlagen. Sie gilt als wichtige Referenz für Fachbetriebe.
  • DVGW W 551: Technische Regeln zur Vermeidung von Legionellen in Trinkwarmwasseranlagen.
  • TA Lärm: Lärmschutzvorschrift, relevant für akustische Betriebsgrenzen in Wohngebieten.

Schweiz

  • MuKEn 2014: Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich, die von den meisten Kantonen übernommen wurden. Sie verlangen erneuerbare Hauptheizsysteme bei Neubauten und größeren Sanierungen.
  • Gebäudeprogramm / EnergieSchweiz: Förderprogramm von Bund und Kantonen. Eine dokumentierte Inbetriebnahme ist erforderlich.
  • SIA 384/1: Schweizer Norm für Heizungsanlagen. Sie wird für Auslegungstemperaturen und Heizlastberechnungen herangezogen.

Planen Sie Ihr Wärmepumpensystem mit iDM Energiesysteme. Entdecken Sie effiziente Lösungen zum Heizen, Kühlen und für die Warmwasserbereitung – für Neubauten, Sanierungen und moderne Energiesysteme. Konfigurieren und personalisieren Sie Ihre iDM Wärmepumpenlösung mit nur wenigen Klicks.

Thomas Pletzer
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EXPERTEN-BERATUNG
Über 50 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpen

Häufig gestellte Fragen

Wer führt die Erstparametrierung durch?

Die Inbetriebnahme wird von einem zertifizierten Installateurbetrieb beziehungsweise einem Fachbetrieb für Wärmepumpen durchgeführt. In Österreich, Deutschland und der Schweiz verlangen gesetzliche Vorgaben und Garantiebedingungen eine fachgerechte Inbetriebnahme durch qualifiziertes Personal.

Können Parameter nach der Inbetriebnahme geändert werden?

Ja. Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer können üblicherweise Komfortparameter wie Raumtemperatur-Sollwerte oder Heizzeiten über die Regelung anpassen. Zentrale Systemparameter wie Heizkurve und Betriebsgrenzen sollten jedoch nur von einem qualifizierten Installateur geändert werden.

Wie lange dauert die Erstparametrierung?

Die reine Konfiguration dauert bei einer üblichen Wohnhausanlage etwa 2–4 Stunden. Die Überwachungsphase des ersten Betriebsdurchlaufs dauert zusätzlich 24–48 Stunden.

Was passiert, wenn die Erstparametrierung ausgelassen wird?

Die Anlage läuft mit Werkseinstellungen. Das führt zu geringerer Effizienz, möglichem häufigem Takten, unzureichenden Raumtemperaturen und einer möglichen Nichterfüllung hygienischer Vorgaben. Förderzahlungen können verweigert werden. Auch die Herstellergarantie kann gefährdet sein.

Bietet iDM Unterstützung bei der Inbetriebnahme?

Ja. Die iDM Energiesysteme GmbH stellt Inbetriebnahmedokumentation, technische Richtlinien und Ferndiagnoseunterstützung über die iDM-Navigator-Regelungsplattform bereit. Das zertifizierte iDM-Installateurpartnernetzwerk übernimmt Inbetriebnahmen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien.