TIEFENBOHRUNG

Eine Erdwärmesonde aus Kunststoffrohren nimmt beim Durchgang der Soleflüssigkeit kostenlose Wärme auf. Diese Energie wird im Wärmepumpen-Kreislauf zur Verdampfung des Kältemittels verwendet.

Ab einer Tiefe von 20m herrscht eine konstante Temperatur von +10°C – ohne saisonale Schwankungen. Diese Konstanz bietet im Winter eine warme Soletemperatur und ist im Sommer ideal zur Kühlung.
Die Länge der Sonde hängt von der Heizlast des Hauses, von den gewünschten Raumtemperaturen und natürlich vom Warmwasserverbrauch ab. Wichtig ist auch, die Bodenverhältnisse zu berücksichtigen. Die Leistung des Erdreiches kann nur 20 Watt pro Meter betragen, aber im besten Fall auch 80 W/m. Dieser Unterschied kann die notwendige Bohrtiefe vervierfachen!

Tiefenbohrung
WEITERE WÄRMEQUELLEN

RINGGRABENKOLLEKTOR

Der Ringgrabenkollektor ist eine perfekte und kostengünstige Alternative zum Flächenkollektor. Hierbei werden die Solerohre in Schlaufen in einen Graben mit zum Beispiel 2 m Breite und 1,5 m Tiefe verlegt.

TIEFENBOHRUNG

Eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung ist die sicherste Variante: braucht wenig Platz, hält lange und kann für Heizung und Kühlung eingesetzt werden.

FLÄCHENKOLLEKTOR

Flächenkollektoren sind günstig in der Errichtung, benötigen aber viel Fläche unter dem Garten.

GRUNDWASSER

Grundwasser bietet hohe Effizienz und geringen Platzbedarf: über 2 Brunnen wird die Energie aus dem Erdreich gewonnen.