iDM eröffnet neue Produktionshalle

Erweiterungsinvestition zur wesentlichen Umstrukturierung der iDM Energiesysteme GmbH

MATREI i.O. (12.07.2019). Mit einem großen Familienfest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Osttiroler Wärmepumpenhersteller iDM die abgeschlossene Produktionserweiterung am Standort Matrei gefeiert. Um insgesamt elf Mio. Euro wurde in zwölf Monaten Bauzeit eine zusätzliche, 6.500 m² große Fertigungshalle mit integriertem Forschungszentrum errichtet. Damit können in Matrei zukünftig bis zu 15.000 Wärmepumpen pro Jahr produziert werden.

„iDM steht für die Innovationskraft der Tiroler Industrie und zeigt eindrucksvoll, dass auch abseits der großen Ballungszentren Hochtechnologie möglich ist“, freut sich auch Landeshauptmann Günter Platter: „Umso wichtiger ist der flächendeckende Breitbandausbau in Tirol. Allein für Osttirol hat das Land hier bis dato 8,6 Mio. Euro in die Hand genommen.“ Die ehemalige Wirtschaftsministerin und Spitzenkandidatin zur Nationalratswahl in Tirol Margarete Schramböck ergänzt: „iDM ist ein Vorbildunternehmen, das seit Jahrzehnten für Tradition, Innovation und Verantwortung steht. Mit Spitzentechnologien ‚made in Osttirol‘, hochinnovativen Produkten und Produktionsprozessen setzt es regelmäßig Marktstandards im Bereich der erneuerbaren Energien. Ich freue mich, dass durch die Erweiterung der Produktion in Matrei nicht nur rund 100 neue Jobs in der Region, sondern zusätzliche Impulse für den Standort geschaffen werden.“ „Durch die rasante technologische Entwicklung ist die Wärmepumpe nicht nur im laufenden Betrieb, sondern auch in der Anschaffung dank attraktiver Fördermodelle absolut konkurrenzfähig“, weiß iDM-Geschäftsführer Hans-Jörg Hoheisel: „Trotzdem hat die Wärmepumpe speziell in Tirol mit einem Marktanteil von fünf Prozent noch Luft an oben. Im Burgenland setzt bereits jeder fünfte Haushalt auf die Wärmepumpe.“

In Europa sind derzeit 11,8 Millionen Wärmepumpen installiert. Die größten Absatzmärkte der iDM-Gruppe sind der DACH-Raum und Italien, verkauft wird in fast alle europäischen Länder. „Selbst in Deutschland, wo die installierte Basis bereits hoch ist, gibt es weiter Wachstum. Wir haben also noch ein enormes Potential für unser Produkt“, so der iDM-Geschäftsführer. Die Exportquote bei iDM beträgt 75 Prozent.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf: http://www.efre.gv.at