Erdwärme mit Tiefenbohrung
Eine Erdwärmesonde aus Kunststoffrohren nimmt beim Durchgang der Soleflüssigkeit kostenlose Wärme auf. Diese Energie wird im Wärmepumpen-Kreislauf zur Verdampfung des Kältemittels verwendet.
Ab einer Tiefe von 20m herrscht eine konstante Temperatur von +10°C - ohne saisonale Schwankungen. Diese Konstanz bietet im Winter eine warme Soletemperatur und ist im Sommer ideal zur Kühlung.
Die Länge der Sonde hängt von der Heizlast des Hauses, von den gewünschten Raumtemperaturen und natürlich vom Warmwasserverbrauch ab. Wichtig ist auch, die Bodenverhältnisse zu berücksichtigen. Die Leistung des Erdreiches kann nur 20 Watt pro Meter betragen, aber im besten Fall auch 80 W/m. Dieser Unterschied kann die notwendige Bohrtiefe vervierfachen! |